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für den 08.03.2021

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2.Chronik 14,10

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Plakataktion

#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst

Aus Anlass des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ gibt es u.a. eine bundesweite Plakataktion.

Plakataktion "BEZIEHUNGSWEISE" Plakataktion "BEZIEHUNGSWEISE"

Im Jahr 2021 besteht jüdisches Leben in Deutschland seit 1700 Jahren. Ältester historischer Beleg ist ein Dokument aus Köln aus dem Jahr 321 n.Chr. Bundesweit finden aus diesem Anlass Veranstaltungen statt, die das vielfältige jüdische Leben heute und in der jüdischen Geschichte und Kultur auf dem Gebiet des heutigen Deutschland beleuchten. Die Initiatoren des Festjahres wollen die Möglichkeit geben. Menschen jüdischen Glaubens und jüdisches Leben kennen zu lernen. Damit soll auch dem wiedererstarkten Antisemitismus in Deutschland begegnet werden.

Aus Anlass des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ gibt es auch eine bundesweite Plakataktion. Insgesamt 12 Plakate (je eins pro Monat) stellen die Beziehungen zwischen Judentum und Christentum am Beispiel jüdischer und christlicher Fest- und Feiertage dar und laden auf vielfältige Weise zum Kennenlernen des Judentums und zum christlich-jüdischen Dialog ein. An der ökumenischen Aktion beteiligen sich alle evangelischen Landeskirchen und katholischen Bistümer. 

Auch das Presbyterium der Friedenskirchengemeinde hat beschlossen, sich an der Aktion zu beteiligen und die Plakate in unseren Schaukästen auszuhängen.

„… Die Plakatkampagne #beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst begrüßt der Zentralrat der Juden sehr. Dass ausgehend von einer Initiative der EKBO nun eine ökumenische Kampagne mit bundesweitem Charakter entstanden ist, die Antisemitismus und dessen christliche Wurzeln durch Plakate thematisieren will, verdient Anerkennung. 

Es freut uns zu hören, dass die Kampagne die Gemeinsamkeiten zwischen Juden und Christen, aber auch die Unterschiede in den Blick rücken will. Eine derart niedrigschwellige Kampagne kann sicherlich dazu beitragen, die Sensibilität in der Gesellschaft für Antisemitismus und das Wissen darüber sowie über das christlich-jüdische Verhältnis zu vergrößern. Wir hoffen, dass die Kampagne weite Verbreitung findet“.

        Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland

 

Weitere Informationen unter: https://www.juedisch-beziehungsweise-christlich.de/.

 

LR / 22.12.2021



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