Losung

für den 08.12.2019

Du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt.

Jesaja 58,11

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Arbeitsgruppe

"Schöpfung bewahren"

In der Regel am 1. Montag im Monat um 18.00 Uhr im Kleinen Saal an der Friedenskirche

Wir, einige Mitglieder der Friedenskirchengemeinde, haben uns vorgenommen einen Arbeitsschwerpunkt „Bewahrung der Schöpfung“ in unserer Gemeinde aufzubauen. Als Christen glauben wir daran, dass diese Erde Gottes Schöpfung ist, die er uns anvertraut hat, um sie „zu bebauen und zu bewahren“. Ein wunderbares und kostbares Geschenk - doch durch unseren Lebensstil ist die Erde in Gefahr. Darum möchten wir uns an unsere Verantwortung, die Gott uns übertragen hat, erinnern und nach Lebensformen suchen, die dazu beitragen, die Schöpfung zu bewahren.

Wir wollen die Aspekte der großen Transformation im Norden und Süden in unsere Debatte, in unser Leben und in unsere Gemeinde einbringen.

Wir wollen dazu beitragen, bei uns in der Gemeinde und durch die Gemeinde nachhaltige Veränderungen zu bewirken, Veränderungen unseres Verhaltens als Konsumenten, als Geldanleger und als Bürger.

Wir wollen Wege finden, die dazu führen, dass sowohl die Schöpfung als auch unser kulturelles Wohlbefinden bewahrt werden kann. Dies wird ein schwieriger, doch notwendiger Weg, der Kraft und Ausdauer benötigt.

Ansprechpartnerin:
Stefanie Graner
Tel.: 0228-538 70 68
Email:
s.graner[at]friedenskirche-bonn.de

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Außerdem engagiert sich die Friedenskirchengemeinde mit anderen Gemeinden zusammen im Arbeitskreis „Kirchliches Umweltmanagement“ Bonner Kirchengemeinden.

Der Arbeitskreis „Kirchliches Umweltmanagement“ ist eine Organisationseinheit, die im Kirchenkreis Bonn von der Gemeindeebene aus agiert. Die Vertreter der sich bisher beteiligenden Kirchengemeinden bilden den AK. Wir hoffen, dass der AK weiter wächst, indem weitere Gemeinden zu uns stoßen. Der Umwelt-beauftragte unseres Kirchenkreises, Eckehart Meyer, nimmt am AK teil. Bei der Einführung des Managementsystems „Grüner Hahn“ besteht eine enge Zusammenarbeit mit Richard Brand, Referent Umwelt im Landeskirchenamt Rheinland.

Zielsetzung des AK ist es, zu einem signifikanten und zu einem möglichst messbaren Beitrag zur Minderung von Umweltschäden der kirchlichen Infrastruktur beizutragen. Hierzu soll das Management-system „Grüner Hahn“ als ein Arbeitsinstrument zur systematischen Einsparung von
• Energie (Wärme und Strom),
• Wasser sowie
• andere Ressourcen
in den kirchlichen Einrichtungen genutzt werden. Die erzielten Einsparungen werden dann zusätzlich zu den Mengenangaben in Kosten (€) und in CO2 berechnet und in der Gemeinde zur Diskussion gestellt.
Der AK dient als Plattform
• für den Informationsaustausch,
• zur Koordinierung der Ausbildung und zur Versorgung mit Unterlagen mit der Zielsetzung die Ergebnisse der einzelnen Gemeinden vergleichbar zu gestalten,
• für die Auswertung der Ergebnisse sowie dem Vergleich und der Diskussion der Ergebnisse zwischen und in den Gemeinden.

Der AK dient auch zur Verbindung mit den kirchlichen Organisationseinheiten auf der Kirchenkreis- und Landesebene unter der Zielsetzung „Schöpfung bewahren“.

Wir lassen uns dabei wie folgt leiten:

Wir, die Mitglieder des „Arbeitskreises Kirchliches Umweltmanagement des Kirchenkreises Bonn“ greifen die „SELBSTVERPFLICHTUNG“ auf, die anlässlich der Tagung „KURSWECHSEL – WEGE AUS DER KLIMAKATASTROPHE“ am 3. März 2012 in der Trinitatis Kirche in Bonn verabschiedet worden ist.

SELBSTVERPFLICHTUNG zur Änderung des Umweltverhaltens
Ich verpflichte mich, Handlungsweisen zu minimieren,
welche die Klimakatastrophe mit verursachen, und dabei vor allem mit Ressourcen – insbesondere Energie – so sparsam wie möglich umzugehen und ich will so weit dies geht die Möglichkeiten der Energie-Effizienz-Steigerung nutzen. Diese Verpflichtung betrifft vorrangig meine Lebensbereiche „Wohnen“, „Essen“, „Mobilität / Reisen“, „Finanzen“ und „Konsum“.
Ich will darauf hinwirken, dass unsere Kirche-und Pfarrgemeinde (auch öffentliche, halbstaatliche und staatliche Organisationen) signifikante und öffentlich überprüfbare Anstrengungen unternehmen, eine ressourcen- und insbesondere Energie schonende Lebenspraxis zu entwickeln bzw. zu steigern. Dazu gehören die Anwendung überprüfbarer Nachhaltigkeitskriterien bei der Erhaltung und/oder Sanierung des Gebäudebestandes, das Energiesparen und die Energie-Effizienz-Steigerung sowie die Anwendung sozialer und ökologischer Kriterien.
Ich will im Rahmen meiner Möglichkeiten darauf hinwirken, dass die Regierungen, die Verwaltung, die Industrie, die Banken, die Kirche, die Parteien und die Presse diesen Kurswechsel unterstützen und nachweisbar mit vollziehen.
Wir wollen mit dieser Selbstverpflichtung einen Kurswechsel in unserem Umweltverhalten einleiten und verstärken. Wir verpflichten uns zu diesem Kurswechsel und rufen alle auf, uns durch Veränderung ihres Umweltverhaltens zu unterstützen.

 

 

MV / 16.12.2016



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