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für den 22.09.2017

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Evangelische Friedenskirchengemeinde Bonn

Die Friedenskirche

Am 14. März 1954 wurde der Grundstein der Friedenskirche gelegt und am 20. März 1955 fand im Gottesdienst des Sonntags Judika die Einweihung der Kirche statt.

Friedenskirche - Blick von der Empore LupeFriedenskirche - Blick von der Empore

Der Entwurf für die Friedenskirche stammt von dem Bonner Architekten Rudolf Hellwag. An die Kirche schließt ein Gemeindesaal an, der 1994 durch einen unterkellerten Neubau mit gleichen Proportionen ersetzt wurde, der aber deutlich mehr Platz bietet. Hier finden die meisten Gemeindeveranstaltungen statt.

Man betritt die Kirche durch einen Vorraum aus dem an beiden Seiten Treppen zur Orgelempore hinaufführen. Der achteckige Kirchenraum ist aus einem Quadrat mit abgeschrägten Ecken entwickelt. Man blickt, wenn man die Kirche betritt, auf die südliche Schmalseite. Der Altarraum ist leicht erhöht. Altar, Taufstein und Kanzel sind aus Badener Muschelkalk gearbeitet und hinter dem Altar erhebt sich eine leicht gebogene Wand aus schwarzem Muschelkalk vor der ein raumhohes, helles Ahornkreuz steht.

Christrose im rechten Fenster der Friedenskirche LupeChristrose im rechten Fenster der Friedenskirche

An den langen Wänden rechts und links des Altares befinden sich jeweils Buntglasfenster, die nach Entwürfen von Hans Heinrich Adam von der Bonner Glasbläserwerkstatt Karl Jörres ausgeführt wurden. Das linke Fenster stellt in abstrakter Form das apostolische Glaubensbekenntnis dar, das rechte zeigt Szenen aus dem Leben Jesu, vom 12jährigen Jesus im Tempel, über die Hochzeit zu Kana, die Bergpredigt, die Sturmstillung, bis zum letzten Abendmahl.

Die Kirche wird von einem zeltförmigen Dach überspannt.

Peter-Orgel in der Friedenskirche von 1957 LupePeter-Orgel in der Friedenskirche von 1957

Auf der Empore steht eine Orgel der Kölner Orgelbaufirma Peter aus dem Jahr 1957. 2003 wurde die Orgel aufwendig renoviert. Dazu wurde das gesamte Innenleben der Orgel kurz vor Ostern auseinandergebaut und nach Süddeutschland transportiert um dann ein halbes Jahr später wieder aufgebaut zu werden. Die Orgel hat drei Werke und fast 2000 Pfeifen. Die Renovierung wurde zu einem großen Teil aus Spenden von Gemeindegliedern finanziert.

Im Glockenturm hängen drei Glocken aus der Gießerei Mabilon in Saarburg. In die Glocken sind die drei Bibelverse "Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht" (Jesaja 7, 9), "Bleibet in meiner Liebe" (Johannes 15, 9) und "Seid fröhlich in Hoffnung" (Römer 12, 12) eingegossen. Die Glocken wurden am Pfingstsonntag 1955 eingeweiht und läuten seither am Samstag um 19.00 Uhr den Sonntag ein und rufen die Gemeindeglieder an Sonn- und Feiertagen zum Gottesdienst, wobei jedoch nur noch eine der drei Glocken schwingt, die anderen beiden werden aus statischen Gründen nur noch angeschlagen.

 

Weitere Informationen zur Friedenskirche finden sie im Jubiläumsgemeindebrief "50 Jahre Friedenskirche", den sie als pdf-Datei im Gemeindebriefarchiv finden.

M.Verhey / 03.08.2011



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