Losung

für den 26.05.2017

Gott breitet den Himmel aus und geht auf den Wogen des Meers. Er macht den großen Wagen am Himmel und den Orion und das Siebengestirn und die Sterne des Südens.

Hiob 9,8.9

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Evangelische Friedenskirchengemeinde Bonn

Gemeindekonzeption

Bei der Konzeption unserer Gemeindearbeit leiten uns Bilder der Bibel:

So wie die Bibel von der Gemeinde als dem einen Leib und seinen Gliedern erzählt, verstehen auch wir uns als eine Gemeinschaft, in der jeder Mensch dazugehören und seine Fähigkeiten einbringen kann. Dabei lassen wir uns von Gottes Geist leiten, der uns verbindet zu einem Ganzen.
So wie das Volk Gottes unterwegs war durch die Wüste ins gelobte Land, so möchten auch wir immer in Bewegung bleiben und in dieser Welt auf Gottes Reich hoffen und ihm folgen.
So wie Jesus alle an seinen Tisch eingeladen hat, so möchten auch wir offen und gastfreundlich sein in dem Bewusstsein , dass wir selbst auch Gäste sind.
So wie die Reben am Weinstock möchten auch wir wachsen und Frucht bringen.
So wie Jesus von dem Haus Gottes erzählt, in dem es viele Wohnungen und Gottes Nähe gibt, möchten auch wir ein offenes Haus sein mit Platz für Hausgenossen und Gäste in dem die grenzenlose Liebe Gottes spürbar wird.

Aufgrund dieser Bilder sind folgende Leitlinien für unser Handeln in der Gemeinde ausschlaggebend:

1) Gott ist in der Welt gegenwärtig und unsere Gemeinde ist ein Ort, an dem er auf uns zu kommt und uns zu einer Beziehung mit sich einlädt. Hier können wir seine Kraft und seine Liebe erfahren.
Die phantasievollen Möglichkeiten Gottes, uns zu begegnen, spiegeln sich in der Vielfalt des Gemeindelebens wider — in Musik, in Träumen, in Visionen, in Menschen, in Worten als der Liebende, der Zornige, der Klagende, der Tätige, der Zärtliche, der Kraftvolle.

2) Gott will, dass wir und alle Menschen ein erfülltes und sinnvolles Leben führen können. Gott gibt uns durch seine Gebote Hilfe dazu.
Darum hören wir in der Gemeinde auf Gottes Wort und versuchen miteinander Gottes Willen im Alltag zu verwirklichen. Wir erzählen vom Frieden Gottes für die Welt. Gottes Weg zum Frieden ist Gerechtigkeit.

Die Ziele und Leitlinien werden durch unsere Haltung in der Gemeinde lebendig:

1) Ziel unserer Arbeit ist es, Menschen die biblische Botschaft so zu vermitteln, dass sie ihnen hilft, ihr Leben zu bewältigen und es in Verantwortung vor Gott zu führen. Diese Verantwortung hat auch eine gesellschaftliche und politische Dimension.

2) Ziel unserer Arbeit ist es, die Menschen in die Lage zu versetzen, ihren eigenen Glauben auszusprechen und in Handlungen umzusetzen.

3) Ziel unserer Arbeit ist es, mit den Gemeindegliedern Formen zu entwickeln, mit denen sie ihrem Glauben im Gottesdienst und im Alltag Gestalt geben können.

4) Ziel unserer Arbeit ist es, auf Menschen zuzugehen um ihrer selbst willen: sie kennen zu lernen, um zu hören, was sie bewegt und Kontakt mit ihnen herzustellen und zu halten.

5) Ziel unserer Arbeit ist es, Menschen zu finden, die sich in die Gemeinde einbringen möchten, sie für ihr Engagement zu stärken und sie nicht zu überfordern. Jeder Dienst ist uns wertvoll, ehrenamtliche und hauptamtliche Arbeit, kontinuierliches oder projektbezogenes Engagement.

6) Ziel unserer Arbeit ist es, Kindern und Jugendlichen einen Raum zu bieten, in dem sie sich geborgen fühlen und im Glauben wachsen können. Wir laden sie nicht nur zu uns ein, sondern gehen ihnen auch nach und suchen sie in ihren Lebensbereichen auf.

7) Ziel unserer Arbeit ist es, Menschen an den Wendepunkten ihres Lebens (z. B. Taufe, Konfirmation, Hochzeit, Beerdigung) zu begleiten. In dieser Begleitung mögen sie erfahren, dass sie im Glauben Sinn und Wertorientierung finden können.

8) Ziel unserer Arbeit ist es, die Menschen in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Vom Presbyterium getroffene Entscheidungen werden transparent gemacht.

08.11.2007



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